Photovoltaik- und Speicherförderung 2018 in Österreich

Der Österreichische Nationalrat hat mit Ende Juni eine Änderung des Ökostromgesetzes beschlossen. Davon betroffen waren auch die geplanten Investitionszuschüsse bzw. Förderungen für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher in Österreich. Fest steht mittlerweile: 2018 wird eine bundesweite Photovoltaik- und Speicherförderung kommen. Bezüglich der Höhe der Förderung und den Voraussetzungen zur Gewährung geht aus dem Beschluss des ÖN vom 29.06.2017 folgendes hervor:

  • 250 Euro pro kWp für Anlagen bis zu einer Engpassleistung von 100 kWp (max. 30% der Investitionskosten)
  • 200 Euro pro kWp für Anlagen mit einer Engpassleistung von mehr als 100 bis 500 kWp (max. 30% der IK)
  • Wird die Photovoltaikanlage mit einer Speicherkapazität im Ausmaß von min. 0,5 kWh bis zu 10 kWh pro installiertem kWp realisiert bzw. erweitert, können zusätzlich 500 Euro pro kWh als Investitionszuschuss gewährt werden
  • Dies betrifft:

      • – die Errichtung bzw. Erweiterung einer Photovoltaikanlage

      • – sowie die Ergänzung einer bestehenden Photovoltaikanlage um Speicherkapazität

      • – und die Erweiterung der Speicherkapazität
  • Sollte die Anlage bzw. die Erweiterung um Speicherkapazität nicht innerhalb von einem Jahr nach Zusicherung des Investitionszuschusses in Betrieb genommen werden, gilt der Antrag auf Investitionszuschuss als zurückgezogen.

Bedingungen im Detail hier unter §27a. (1) nachzulesen:

Alle Informationen finden Sie unter:

http://www.pvaustria.at/novelle-oekostromgesetz/

http://www.pvaustria.at/forderungen/

Quelle: PV Austria

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Aktionspaket zur Förderung der E-Mobilität

Das nächste Auto soll ein Elektrisches sein? Am 01.03. startete eine Förderaktion für E-PKW Betriebe und E-PKW Private!

Seit März 2017 gibt es österreichweit Ankaufprämien für Elektrofahrzeuge. Eine gute Informationsquelle für alle, die überlegen sich einen E-PKW anzulegen, sei es beruflich oder privat, ist die Website des Kommunalkredit Public Consulting GmbH. https://www.umweltfoerderung.at/

Hier finden Sie alles, was Sie zum E-Mobilitätsbonus wissen müssen. Die wichtigsten Informationen für Sie im Überblick:

  • Beim Erwerb eines Privatfahrzeug, das ausschließlich mit Elektroantrieb oder einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet ist, können Sie seit 1. März mit 4.000 Euro Förderung rechnen. Für Plug-in-Hybride gibt es 1.500 Euro. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine können beim Ankauf von Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb mit 3.000 Euro Förderung rechnen. Plug-in-Hybride werden auch hier mit 1.500 Euro unterstützt. Details gibt es hier.
  • Die Bundesministerien für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) sowie für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) stellen dafür 24 Millionen Euro Budget zur Verfügung. Weitere 24 Millionen Euro kommen vom Arbeitskreis der Automobilimporteure. Von den 72 Millionen Euro, die insgesamt in das E-Mobilitätspaket investiert werden, fließen 48 Millionen Euro direkt in die Ankaufförderungen von Elektro-Autos.
  • Seit 1. März 2017 ist eine Registrierung bzw. Einreichung möglich. Die Förderungsaktionen sind bis Ende 2018 vorgesehen bzw. solange Förderungsmittel zur Verfügung stehen.

Weitere Förderungen für E-Autos gibt es auch von den Bundesländern.

Quelle energieblog.at & KPC

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Förderung für energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte

Neue Förderungsschiene für energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte für Betriebe

Im Haushaltsbereich sind energieeffiziente Geräte im Kühl- und Gefrierbereich mittlerweile Standard. Hier kommen bereits in großem Umfang Geräte der Energieeffizienzklasse A zum Einsatz. Im gewerblichen Bereich besteht diesbezüglich noch ein erheblicher technologischer Marktrückstand.

Betriebe, die sich für energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte entscheiden, können seit Anfang 2017 eine Umweltförderung beantragen.

Gefördert wird die Anschaffung von steckerfertigen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Kühl- und Gefriergeräten für den gewerblichen Gebrauch, die den „Topprodukte“-Kriterien entsprechen. Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereine und konfessionelle Einrichtungen. Die Förderung wird pro Gerät und abhängig von der jeweiligen Kategorie in Form einer Pauschale ausgezahlt.

Anreiz für den Umstieg

Die derzeit geltenden EU-Verordnungen sehen relativ lange Fristen für eine Verbesserung der Energieeffizienz der in Verkehr gebrachten Geräte für den gewerblichen Einsatz vor. Gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte (Lagerkühlschränke, Lagergefrierschränke, Kühlregale, Getränkekühler, etc.) sind momentan bis zur sehr ineffizienten Kategorie „G“ im Einsatz und auch weiterhin am Markt erhältlich. Die EU-Verordnung 2015/1095 regelt schrittweise bis 01.07.2019, dass die Energieeffizienzklasse „E“ für das Inverkehrbringen von gewerblichen Kühllagerschränken unterschritten werden muss. Da die durchschnittliche Nutzungsdauer solcher Geräte bei ca. 10 Jahren liegt, soll durch das vorgeschlagene Förderungsangebot ein Anreiz geschaffen werden, bereits jetzt auf energieeffiziente gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte umzusteigen.

Die neue Förderungsschiene des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), die Anfang 2017 gestartet wurde, wird von der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) gemanagt. Mehr Informationen zur Umweltförderung in Österreich finden Sie direkt auf der Website der KPC: Link
 

(Quelle: KPC & kommunalnet.at)

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Photovoltaik Förderung 2016

Am 23.02.2016 geht die Photovoltaik-Förderungen des Klima- und Energiefonds in die nächste Runde. In diesem Jahr stehen insgesamt 8,5 Millionen Euro zur Verfügung. Es ist eine laufende Registrierung für baureife Projekte bis zum 14.12.2016 vorgesehen.

Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte PV-Anlagen. Wie im Vorjahr sind neben Einzelanlagen auch Gemeinschaftsanlagen förderfähig, welche von mindestens zwei Wohn- oder Geschäftseinheiten genutzt werden.

Antragstellung erst nach Umsetzung der Maßnahme möglich

Einreichen können natürliche sowie juristische Personen. Eine Antragstellung ist erst nach Umsetzung der Maßnahme möglich, betont der Klima- und Energiefonds.

Pro Standort kann nur für eine Photovoltaik-Anlage eine Förderung beantragt werden. Für Gemeinschaftsanlagen gelten besondere Bedingungen.

Pro Antrag werden maximal 5 kW gefördert. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskosten-Zuschusses ausgezahlt. Die Förderpauschale für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen beträgt 275 Euro/kW, für gebäudeintegrierte Anlagen 375 Euro/kW.

Registrierung erfolgt ausschließlich online

Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, ist eine Registrierung für das geplante Projekt erforderlich. Diese erfolgt ausschließlich online und kann ab sofort durchgeführt werden: Zur Registrierung 

Nach erfolgter Registrierung sind die Fördermittel automatisch reserviert. Nach Errichtung der Anlage und spätestens 12 Wochen nach dem Zeitpunkt der Registrierung kann der Antrag mit allen notwendigen Unterlagen über eine Online-Plattform gestellt werden. Der Zugangslink zur Online-Plattform wird in der Bestätigungs-E-Mail der Registrierung übermittelt. Ist die Anlage bereits errichtet und sind alle erforderlichen Unterlagen vorhanden, können Registrierung und Antragstellung auch unmittelbar nacheinander durchgeführt werden.

Auszahlung nach Genehmigung des Projekts

Nach positiver Prüfung und Genehmigung des Projekts erfolgen die Mittelanforderung beim Klima- und Energiefonds und anschließend die Überweisung.

Weitere Informationen: https://www.klimafonds.gv.at/foerderungen/aktuelle-foerderungen/2016/photovoltaik-and-gipv/

Quelle:  Klima- und Energiefonds Österreich

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SCHÄCKE von Bundesminister Andrä Rupprechter als klimaaktiv Partner ausgezeichnet

Wien, 18. September 2015. Bei der klimaaktiv Konferenz „Energiewende und Mobilitätswende gemeinsam gestalten“ zeichnete Bundesminister Andrä Rupprechter SCHÄCKE für seine Energieeffizienz Schulung in der Kategorie Bildung als klimaaktiv Partner aus.

SCHÄCKE hat für sein größtes Kundensegment, die Elektrotechnik- und Elektroinstallationsunternehmen eigens eine neue Schulung mit Schwerpunkt Energieeffizienz entwickelt. Unter dem Titel „Energieeffiziente Lösungen aufzeigen, planen und richtig umsetzen“ lernen die Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker, Einsparungspotenziale zu erkennen und den Endkunden hinsichtlich dieser zu beraten, ein Konzept für den Kunden zu erstellen, und schließlich auch, wie die projektierte Maßnahme unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben richtig umgesetzt wird. Die zweitägige Schulung wird österreichweit angeboten.

Aktuell wurden per 22.09.2015 in Villach, Salzburg, Linz, Wien und Graz bereits 73 Personen geschult. Das Schulungskonzept wurde von SCHÄCKE in Kooperation mit dem TÜV Süd entwickelt und eineinhalb Jahre unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten bzw. Stakeholdern aus dem Klima- und Energiefonds, klimaaktiv, sowie von regionalen Energieagenturen, der Bundesinnung der Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker und anderen Vertreterinnen und Vertretern der Welt der Energie ausgearbeitet.

Die Auszeichnung als klimaaktiv Partner ist ein wichtiger Meilenstein für das Thema Energieeffizienz bei SCHÄCKE. „Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung und auf die Auszeichnung als Anerkennung für unseren Beitrag zum Klimaschutz“, so SCHÄCKE Vertriebsleiter Hans-Peter Ranftl. „SCHÄCKE steht schon seit Jahren für die Aus- und Weiterbildung seiner Kunden. Mit der Energieeffizienz-Schulung wird die Basis für qualitativ hochwertige Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Österreich gelegt, die Berufsgruppe der Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker ist dabei ein wichtiger Multiplikator!“

Neben SCHÄCKE wurden rund 50 weitere neue klimaaktiv Partner aus allen Bundesländern ausgezeichnet.

Bundesminister Andrä Rupprechter freut sich über die neuen Partner und ihren intensiven Einsatz für den Klimaschutz: „Unsere Klimaziele erreichen wir nur, wenn wir alle gemeinsam einen Beitrag leisten. Großer Dank gilt deshalb dem wachsenden Netzwerk an klimaaktiv Partnern, die den Klimaschutzgedanken in die Regionen tragen und Vorbilder sind. Sie vereinbaren wirtschaftlichen Erfolg mit dem Umweltschutzgedanken, unterstützen die Etablierung innovativer Klimaschutztechnologien und stärken mit neuen green jobs den Wirtschaftsstandort Österreich. Nutzen Sie die Angebote von klimaaktiv, denn nur gemeinsam können wir Energiewende und Mobilitätswende für ein lebenswertes Österreich gestalten.“

Über klimaaktiv

klimaaktiv ist die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Seit 2004 deckt klimaaktiv mit den Themenschwerpunkten „Bauen und Sanieren“, „Energiesparen“, „Erneuerbare Energie“ und „Mobilität“ alle zentralen Technologiebereiche einer zukunftsfähigen Energienutzung ab. klimaaktiv leistet mit der Entwicklung von Qualitätsstandards, der aktiven Beratung und Schulung sowie breit gestreuter Informationsarbeit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Für die Mobilitätswende werden mit dem klimaaktiv mobil Förderungsprogramm klimafreundlicher Mobilitätsmaßnahmen finanziell unterstützt. klimaaktiv dient als Plattform für Initiativen von Unternehmen, Ländern und Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen und ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der österreichischen und europäischen Klimaschutzziele.

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Wien erweitert Ökostromförderung

Das Land Wien startet neue Förderschwerpunkte für Sonnenenergie und erweitert die bestehende Ökostromförderung. Ab dem 1. Juni 2015 bis zum 31.12.2015 werden Mittel des Fonds zusätzlich auch für elektrische Speicher und Hybrid-Anlagen (Kombination Photovoltaik und Solarthermie) vergeben. Die bestehende Förderung von Photovoltaik-Anlagen wird zu den bisherigen Konditionen weitergeführt. „Wien hat in den letzten Jahren Solarenergie ausgebaut wie nie zuvor. Mit den BürgerInnensolarkraftwerken haben wir neue Standards gesetzt bei der Erzeugung von Solarstrom im urbanen Raum. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

„Die Marktreife bei Photovoltaik-Anlagen ist fast erreicht, der Eigenverbrauch ist in den meisten Fällen bereits wirtschaftlich. Andere technologische Neuerungen brauchen jetzt auch Unterstützung.“, erklärt Bernd Vogl, Abteilungsleiter der MA 20 – Energieplanung. Zusätzlich zur Photovoltaik-Förderung unterstützt das Land Wien deshalb ab Juni auch Stromspeicher und Hybridanlagen.

Mehr Sonnenenergie für Wien

Hybrid-Kollektoren nutzen die Fläche zur Erzeugung von erneuerbaren Energie im Stadtraum zweifach. Denn sie vereinen die Produktion von Solarwärme und Solarstrom in einer einzigen Anlage. Wo früher zwei Anlagen nötig waren, erzeugt eine beides. Ein zusätzlicher Nebeneffekt: durch die Abführung der Wärme steigt der Wirkungsgrad der Photovoltaik-Anlage.

Elektrische Speicher bringen ebenfalls viele Vorteile mit sich. Sie speichern den mit der eigenen Photovoltaik-Anlage produzierten Strom und können ihn in nicht sonnigen Zeiten wieder abgeben. So steigt der Anteil an selbsterzeugtem Strom. Das lohnt sich, weil weniger Energie vom Netz bezogen werden muss. Für Netzbetreiber sind sonnige Tage an denen viel Sonnenstrom einfließt eine große Herausforderung. Mit elektrischen Speichern können die Netze zu Spitzenzeiten entlastet werden.

Lastmanagement fördern lassen

Eine weitere Maßnahme zur Effizienzsteigerung von Anlagen stellt das Lastmanagement dar. Im Rahmen der Förderung wird auch dieses mit 300 Euro zusätzlich gefördert, ist aber keine zwingende Fördervoraussetzung.

Die Förderung im Detail

Alle Förderbedingungen sind auf den Seiten der Stadt Wien zu finden: www.energie.wien.at

Stromspeicher werden mit 500 EUR pro kWh gefördert, Hybridanlagen mit 600 EUR pro kWp. Reine Photovoltaik-Anlagen werden wie bisher mit 400 EUR pro kWp gefördert. Einreichen können private oder juristische Personen.

Speicher können als Ergänzung zu einer bestehenden PV-Anlage oder in Kombination mit gleichzeitiger Errichtung einer neuen PV-Anlage beantragt werden. Es handelt sich um eine Pilotförderung, die bis 31.12.2015 offen ist. Gefördert werden maximal 100 Anlagen bzw. bis zur Ausschöpfung der zu Verfügung stehenden Fördermittel. Ein Lastmanagement wird extra mit bis zu 300 EUR gefördert.

Quelle: http://www.wien.gv.at/rk/msg/2015/06/01008.html

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