Neue Förderungsschiene für energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte für Betriebe

Im Haushaltsbereich sind energieeffiziente Geräte im Kühl- und Gefrierbereich mittlerweile Standard. Hier kommen bereits in großem Umfang Geräte der Energieeffizienzklasse A zum Einsatz. Im gewerblichen Bereich besteht diesbezüglich noch ein erheblicher technologischer Marktrückstand.

Betriebe, die sich für energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte entscheiden, können seit Anfang 2017 eine Umweltförderung beantragen.

Gefördert wird die Anschaffung von steckerfertigen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Kühl- und Gefriergeräten für den gewerblichen Gebrauch, die den „Topprodukte“-Kriterien entsprechen. Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereine und konfessionelle Einrichtungen. Die Förderung wird pro Gerät und abhängig von der jeweiligen Kategorie in Form einer Pauschale ausgezahlt.

Anreiz für den Umstieg

Die derzeit geltenden EU-Verordnungen sehen relativ lange Fristen für eine Verbesserung der Energieeffizienz der in Verkehr gebrachten Geräte für den gewerblichen Einsatz vor. Gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte (Lagerkühlschränke, Lagergefrierschränke, Kühlregale, Getränkekühler, etc.) sind momentan bis zur sehr ineffizienten Kategorie „G“ im Einsatz und auch weiterhin am Markt erhältlich. Die EU-Verordnung 2015/1095 regelt schrittweise bis 01.07.2019, dass die Energieeffizienzklasse „E“ für das Inverkehrbringen von gewerblichen Kühllagerschränken unterschritten werden muss. Da die durchschnittliche Nutzungsdauer solcher Geräte bei ca. 10 Jahren liegt, soll durch das vorgeschlagene Förderungsangebot ein Anreiz geschaffen werden, bereits jetzt auf energieeffiziente gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte umzusteigen.

Die neue Förderungsschiene des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), die Anfang 2017 gestartet wurde, wird von der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) gemanagt. Mehr Informationen zur Umweltförderung in Österreich finden Sie direkt auf der Website der KPC: Link
 

(Quelle: KPC & kommunalnet.at)